Was die neue Bundesregierung plant, setzt tomoni seit drei Jahren erfolgreich um

Was die neue Bundesregierung plant, setzt tomoni seit drei Jahren erfolgreich um

Frankfurt, 25. Juni 2025

Seit Juni 2022 stärkt tomoni das gesamte Umfeld junger Menschen – in Schule, Familie, Freizeit und bald auch im Sport – und erreicht so bereits das Umfeld von über 140.000 Kindern und Jugendlichen bundesweit. Und während die neue Bundesregierung gerade erst beginnt, an einer nationalen Strategie zur Prävention und Früherkennung psychischer Erkrankungen bei jungen Menschen zu arbeiten, hat tomoni mental health bereits vorgemacht, wie das geht: evidenzbasiert, praxisnah und mit messbarer Wirkung. Die Bilanz nach drei Jahren zeigt: Früherkennung wirkt – wenn das ganze Dorf mitmacht.

Früherkennung psychischer Erkrankungen: tomoni mental health zieht positive Zwischenbilanz

Wissen. Erkennen. Handeln. Unter diesem Dreisatz setzt sich das gemeinnützige Unternehmen tomoni mental health seit 2022 dafür ein, psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen frühzeitig zu erkennen – und dadurch Leben zu retten. Was die Bundesregierung im Rahmen einer neuen Strategie zur „mentalen Gesundheit für junge Menschen“ erst plant, ist bei tomoni bereits gelebte Praxis: Prävention durch systematische Aufklärung, niedrigschwellige Elternberatung und fundierte Fortbildung schulischer Fachkräfte.

Warum das wichtig ist

Rund 2 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland leiden jährlich an psychischen Erkrankungen – oft unerkannt. Fast 90 % aller Suizide gehen auf psychische Erkrankungen zurück. 50 % aller psychischen Erkrankungen beginnen vor dem 15. Lebensjahr. Der wirksamste Hebel für Prävention und Früherkennung liegt im Kindes- und Jugendalter – genau hier setzt tomoni an: durch die Aktivierung und Stärkung des gesamten Umfelds junger Menschen.

Wirkung sichtbar machen – entlang der Wirkungstreppe

Wirkung entsteht nicht zufällig. tomoni arbeitet seit Beginn systematisch entlang der Wirkungstreppe: von den investierten Ressourcen (Input) über das konkret Erreichte (Output) und die beobachtbaren Veränderungen bei Teilnehmenden (Outcome) bis hin zu dem, was sich gesellschaftlich bewegt (Impact). So wird transparent, wie Prävention im Alltag junger Menschen wirkt – und was es dafür braucht.

Was wir investieren – Input

  • Aufbau eines gemeinnützigen Unternehmens (seit 2022)
  • 25 Mitarbeitende im interdisziplinären Team
  • Enge Kooperation mit Betroffenen, Wissenschaft, schulischer Praxis und Eltern
  • Finanzierung über Stiftungen, Förder*innen und Einzelspenden
  • Entwicklung aller Angebote nach internationalen Good Clinical Practice-Standards (GCP)

Was wir leisten – Output

  • Über 1.100 Module in drei Fortbildungsangeboten:
    • tomoni.schools (weiterführende Schulen)
    • tomoni.starts (Grundschulen)
    • tomoni.parents (Eltern)
  • 13.500 Fortbildungsteilnahmen von 3.200 Fachpersonen
  • Aufbau der Community tomoni.fellows für schulisches Fachpersonal (445 Mitglieder)
  • Für Jugendliche: Start des Podcasts tomoni.peers – Es braucht das ganze Dorf
  • In Vorbereitung: tomoni.sports für Trainer*innen und Übungsleitungen im Vereinssport

Was sich verändert – Outcome

  • 91 % der Teilnehmenden empfinden die Teilnahme als lohnend
  • 84–92 % stimmen zu, dass die Inhalte passend waren
  • 84–92 % würden die Module weiterempfehlen
  • Teilnehmende berichten von:
    • mehr Sicherheit im Erkennen psychischer Veränderungen
    • konkreter Handlungsfähigkeit im Schulalltag und zu Hause
    • größerer Offenheit im Umgang mit psychischer Gesundheit

Was wir in der Gesellschaft bewegen – Impact

  • Umfeld von 140.000 jungen Menschen deutschlandweit aktiviert
  • Beitrag zu einer neuen Schulkultur im Umgang mit psychischer Gesundheit
  • Förderung systemischer Prävention und nachhaltiger Früherkennung
  • Aufbau skalierbarer Fortbildungsmodelle für Schule, Familie, Freizeit und Sport
  • Vision: Eine Welt, in der frühzeitige Erkennung psychischer Erkrankungen und wirksame Unterstützung selbstverständlich sind

Aus Betroffenheit entstanden – mit Systemwirkung gewachsen

Gegründet wurde tomoni von Alix und Oliver Puhl nach dem Suizid ihres 16-jährigen Sohnes infolge einer zu spät erkannten psychischen Erkrankung. Aus dieser Erfahrung ist ein hochwirksames Netzwerk entstanden, das Wissenschaft, Praxis und Betroffene zusammenbringt – und Früherkennung dort ermöglicht, wo sie am meisten bewirken kann.

tomoni wirkt – damit Unterstützung ankommt, bevor es zu spät ist

tomoni macht mentale Gesundheit für Kinder und Jugendliche greifbar, sichtbar und handhabbar – wissenschaftlich fundiert, digital zugänglich und systematisch evaluiert. Und zeigt: Früherkennung wirkt – wenn das ganze Dorf mitmacht.