Unser Ansatz: Evidenzbasierte Präventionsangebote
Wissenschaftliche Fundierung als Grundlage
tomoni mental health setzt auf wissenschaftlich fundierte und systematisch evaluierte Präventions- und Früherkennungsprogramme1. Denn nur was nachweislich wirkt, kann jungen Menschen nachhaltig helfen, ihre psychische Gesundheit zu stärken und Krisen besser zu bewältigen.
Warum evidenzbasiert und was das bedeutet
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Wirkung statt guter Absicht
Ein Präventionsprogramm kann sogar Schaden anrichten, wenn es nicht fachlich fundiert ist. Gut gemeint reicht nicht: Entscheidend ist, dass es nachweislich wirkt. -
Qualität entsteht durch Systematik
Wirksame Maßnahmen entstehen nicht zufällig. Sie folgen einem klaren Entwicklungsprozess, der sich an etablierten wissenschaftlichen Standards orientiert. Dazu gehören: die gezielte Auswahl von Wirkmechanismen, die Entwicklung und Erprobung neuer Ansätze, ihre Optimierung sowie eine sorgfältige Wirksamkeitsprüfung. -
Strenge Standards als Voraussetzung
In der medizinischen Versorgung sind solche Qualitätsstandards selbstverständlich, in der Prävention, insbesondere im schulischen Bereich, hingegen oft noch nicht. tomoni geht hier einen neuen Weg: Unsere Angebote werden systematisch wissenschaftlich geprüft. -
Kombinierter Ansatz für mehr Wirkung
Wir verbinden zwei wirksame Strategien: die allgemeine Stärkung aller Kinder und Jugendlichen (universelle Prävention) sowie die gezielte Früherkennung bei erhöhtem Risiko und ersten Anzeichen. So können wir frühzeitig, differenziert und wirksam unterstützen, auf Grundlage bewährter gestufter Versorgungsmodelle (Stepped Care).
1 Bei tomoni verwenden wir bewusst der Begriff „Angebot“, um die Nutzer*innen-Perspektive und die Freiwilligkeit der Inanspruchnahme zu betonen. Wissenschaftlich wird im Kontext von Evaluation und Wirksamkeitsprüfung der Begriff „Programm“ verwendet, da dieser auf die systematische Struktur, Zielorientierung und Evaluation hinweist.